„Am 3. Februar vor einem Jahr trafen sich Pfr. Metzger sowie einige Frauen aus der Gemeinde, um den Weltgebetstag der Frauen 2005 vorzubereiten.
Anhand der Anleitung, den Frauen aus Polen ausgearbeitet hatten, wurden die Lieder bzw. Liedrufe einstudiert und die Sprechrollen vergeben. Es beteiligten sich Frauen aus dem Bastelkreis, aus den Hauskreisen, Kirchenvorsteherinnen, Gemeindehelferinnen und Mitglieder vom Seniorenkreis.
Am 4. März um 19.30 Uhr fand dann der Weltgebetstag statt. Nicht wie gewohnt in der Kirche, sondern zum ersten Mal im Gemeindehaus.
Das Kreuz, das in der Mitte des Raumes stand, umrahmt von brennenden Kerzen, wies auf das Thema des Weltgebetstages hin: „Lasst uns Licht sein“! Nachdem die Teilnehmer, die im Stuhlkreis um das Kreuz saßen, von Frau Ingrid Schwarz begrüßt wurden, wünschten wir uns alle „Szeczesc Boze“, das heißt „Wohlergehen, das von Gott kommt“. Nun wurden, im Wechsel die Texte gelesen und dazwischen erklangen die Liedrufe.
Zur Erinnerung an den Weltgebetstag erhielt jeder Teilnehmer eine Karte, die von der polnischen Künstlerin Areta Fedak gestaltet wurde. Auf dieser Karte ist ein Wolkenkratzer zu sehen, wie sie in Polen und überall auf der Welt zu finden sind. Aus einigen Wohnungen schimmert Licht in der gleichen warmen gelben Farbe wie das Kreuzessymbol. Menschen lassen Gottes Liebe zur Welt sichtbar und erfahrbar werden. Gottes Licht durchdringt die Dunkelheit und vereint und bestärkt die Menschen in ihrem Bemühen „Licht der Welt zu sein“. Anschließend berichteten noch zwei Frauen aus der Gemeinde von langjährigen Brieffreundschaften und Paketsendungen nach Polen.
Es wird auch immer eine Kollekte eingesammelt, die an ein kirchlich-diakonisches Projekt aus dem jeweiligen Gastgeberland geht.
Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Tee, Salzgebäck und Brezeln wurde dieser Abend beendet.
Ursula Wolfermann