- Beauftragte für Seelsorgearbeit -
![]() |
![]() |
|
Sabine Hildebrandt, Gartenstr. 21, 91217 Hersbruck, Tel. 09151/82077 |
Gabriele Metzger, Am Biberhaus 1, 91217 Hersbruck, Tel. 09151/862920 |
Ein paar Worte dazu von Pfr. Metzger:
“Was ist Seelsorge?”. Diese Frage hat unsere Gemeinde in den letzten Jahren immer wieder beschäftigt.
Mir wird deutlich, dass Seelsorge so etwas wie der geheime Brennpunkt in einer Gemeinde ist. Menschen kommen mit ihren Lasten und Schulderfahrungen und suchen einen Ort, wo sie diese Lasten ablegen können. Zuerst ist dies ein Ort bei einem anderen Menschen, der zuhört, Gesprächspartner ist und in der Beichte Vergebung zuspricht.
Ein Pfarrer ist durch seine Ordination her beauftragt, diesen Seelsorgedienst auszuführen. Er wird sich bemühen, in diesem Dienst die Liebe und Freundlichkeit Gottes erfahrbar zu machen. Er wird auch alles dafür tun, dass dem Hilfesuchenden durch Schuldbekenntnis und Vergebungszuspruch Befreiung widerfährt.
In der Seelsorge geht es somit vor allem um meine Gottesbeziehung und um die Beziehung zu mir selbst (Selbstannahme). Es geht um das Erkennen der eigenen Berufung im Leben und um meine Beziehung zu anderen Menschen. Es geht darum, dass jemand in einem geschützten Raum mit einem anderen Menschen “sich von der Seele reden” kann.
Seelsorge ist damit sowohl Lebenshilfe als auch Glaubenshilfe. Für jeden Christen ist vor allem Jesus selbst der Seelsorger schlechthin. Er ist der “Gute Hirte” und seine Jünger hören seine Stimme (Jo 10). Er wird im 1. Petrusbrief als der “Bischof eurer Seelen” bezeichnet und er spricht Menschen Vergebung zu. Er wäscht seinen Jüngern die Füße und zeigt damit, dass dieses Seelsorgeamt vor allem ein Dienst der Demut ist.
Neben dem Pfarrer kann der Dienst der Seelsorge auch durch andere Menschen ausgeübt werden.
In unserer Kirchengemeinde gibt es Menschen, die zu diesem Dienst eingesetzt und eingesegnet worden sind.
Viele Seelsorgegespräche zeigen, dass es wichtig ist, dass wir Menschen in unserer Gemeinde haben, die dazu fähig sind und auch ein gewisses Handwerkzeug besitzen, diese Mitarbeit auszuüben.
Ich möchte auf diese Arbeit hinweisen und Sie dazu einladen, das Gespräch zu suchen und Hilfe zu finden.
Die Gespräche werden vertraulich behandelt und jeder Seelsorger/-in steht unter dem Seelsorgegeheimnis. Sie können sich dazu an mich wenden. Wir werden ein Lösung finden und Sie bei Bedarf an einen Mitarbeiter weiterleiten.
Vielleicht haben Sie auch selbst das Gefühl, die Gabe der Seelsorge zu haben. Es gibt Ausbildungen zu Seelsorgedienste für Laien. Auch hier stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.